(re) Bad Langensalza. Die Bürger von Bad Langensalza warten auf den Baubeginn an ihrer Marktkirche. „Der wird sich verzögern müssen“, erklärt Pfarrer Dirk Vogel die aktuelle Situation. Doch er ist zuversichtlich: „Wir bekommen die Sanierung hin, wenn wir weitere Unterstützung erhalten.“ Was ist geschehen? Die Ergebnisse der Ausschreibungen liegen vor und sind weit jenseits dessen, was aus fachlicher Sicht erwartet worden war. Der Baubeginn steht derzeit nicht mehr auf einem sicheren finanziellen Fundament. Von allen Seiten wird nun daran gearbeitet, dies wieder zu ändern. Bürgermeister Matthias Reinz ist gemeinsam mit dem Sanierungsträger der Stadt, der DSK, Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft, auf der Suche nach Lösungen und steht in Abstimmung mit den Fördermittelstellen. Stadträtin Dagmar Kleemann, hatte bereits zuvor die Verbindung zur Bundestagsabgeordneten Tina Rudolph hergestellt. Sie wird sich in der kommenden Woche ein Bild von der Situation machen.

Wie geht es weiter?

„Eine neue Ausschreibung muss durchgeführt und weitere Fördermittel eingeworben werden“, erläutert Kirchenbaureferentin Jana Grüling das Prozedere. Die Hoffnung liegt jetzt auf einem Baubeginn 2025. Die Mittel der Kirchengemeinde und des Kirchenkreises, von bereits jetzt über 200.000 Euro, werden nochmals aufgestockt. Der Marktkirchenverein steuert derzeit gemeinsam mit der Kirchenbaustiftung KiBa 35.000 Euro bei. Aber all das wird nicht reichen, um den gestiegenen Kosten Rechnung zu tragen. „Die Spenden der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Langensalza helfen sehr, dass wir das Ziel erreichen“, erläutert Pfarrer Dirk Vogel. Gespendet wurden bislang 5.000 Euro, um die Turmspitze zu sichern, und 4.500 Euro gingen ein, um die Eigenanteile für die Sanierung aufzubringen. „Doch die derzeitige Situation lässt uns erneut herzlich um Unterstützung bitten“, sagt Reiner Engel, der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates und läutet damit eine neue Spendenaktion ein.

Dieser Turm ist ein großer touristischer Schatz für Bad Langensalza. Nicht nur das äußerst seltene mittelalterliche Tretlaufrad oder die Einzeiger-Uhr, auch die atemberaubende Aussicht von oben über die Altstadt und das Thüringer Becken sind einzigartig. Es geht um nichts weniger, als das Wahrzeichen der Stadt.

 

Spendenkonto:

Kirchengemeinde Bad Langensalza/Kreiskirchenamt MHL

Sparkasse Unstrut-Hainich

IBAN: DE61 8205 6060 0611 0044 53

Spendenzweck: Turm Marktkirche LSZ

Spendenquittungen werden ab 50 Euro zugesandt.

Thamsbrück - Probefenster eingebaut

Betrachtung nun möglich

(re) Thamsbrück. Zwei Jahrzehnte Arbeit hat die Kirchengemeinde Thamsbrück in die Sanierung seiner Stadtkirche St. Georg investiert. Allein die drei Chorfenster blieben unsaniert und ließen Wind, Feuchtigkeit und Ungeziefer in den Kirchenraum eindringen. Der Plan wuchs, die Fenster neu gestalten zu lassen. Seit dieser Woche ist bereits ein Probefenster eingebaut und kann betrachtet werden.

Auf der Suche nach einem geeigneten Glaskünstler traf Pfarrer Dirk Vogel auf den Wernigeröder Günter Grohs, der die Fenster des Doms in Bautzen, in Quedlinburg, der Universitätskapelle der Theologischen Fakultät in Leipzig und anderen Orten gestaltet und gefertigt hat. „Seine Reputation ist bemerkenswert“, erklärt Pfarrer Vogel. Am 29. April stellte Grohs der Gemeinde den vollständigen Entwurf vor. Ende August fährt nun eine Gemeindegruppe in die Werkstatt des Künstlers und lässt sich die Herstellung erläutern.

„Die Sparkassenkulturstiftung unterstützt die Neugestaltung der Chorfenster. Und die Künstlerin Judith Unfug-Henning stiftete ein Bild im Wert von mehreren hundert Euro“, berichtet der Pfarrer vom Fortgang des Projekts.

Hintergrund: Die aus dem 14. Jh. stammende Chorturmkirche verfügt über drei gotische Chorfenster. Die mittelalterliche Glasmalerei ist im 17. Jh. im Zuge der barocken Umgestaltung und Erweiterung der Kirche entfernt worden – leider unwiederbringlich. Anstelle der mittelalterlichen Glasmalerei wurden dem Zeitgeschmack entsprechend Klarglasfenster eingesetzt und das Maßwerk im Südfenster herausgebrochen.

Studientag Theologie geschlechterbewusst

Mirjam – Prophetin mit Autorität!

(re) In biblischen Texten lesen wir: es gab Prophetinnen. Die bekannteste Prophetin im Alten Testament ist Mirjam. Sie ist eine der wichtigsten weiblichen Figuren der Befreiungsgeschichte Israels. Sie war die, die über Gottes Befreiung am Roten Meer sang und tanzte, und die, die Moses alleinige Autorität infrage stellte. Das Volk verehrte sie. Sie steht stellvertretend für Prophetie insgesamt als wichtige Wegleitung für das Volk Gottes. Prophetinnen und Propheten im Alten Testament gaben dem Volk Vision und Hoffnung, deuteten geschichtliche Erfahrung und legten Gottes Weisung aus, manchmal auch im Konflikt mit den Mächtigen. Diese prophetische Kraft gilt es auch heute in uns zu entdecken und wirksam werden zu lassen. Für diesen Studientag konnten wir Frau Prof. Dr. Ulrike Bechmann gewinnen, uns die biblische Figur der Mirjam vorzustellen und in theologische Hintergrundinformationen einzuführen. Dazu gehört auch die Frage, was Prophetinnen eigentlich ausmacht. Der Studientag kann uns dazu motivieren, unsere Rolle in der Gemeinde als Lektorin, Prädikantin, Pfarrerin und gläubige Christin neu zu bedenken – und neu zu entdecken, wo die prophetische Kraft von uns allen wichtig ist.

Zielgruppe: an der Bibel interessierte Frauen, Lektor*innen, Prädikant*innen, Pfarrer*innen, Gemeindepädagog*innen, Absolvent*innen des Fernstudiums

Leitung: Eva Lange (EFiM), Kathrin Schwarze (Frauenbeauftragte des Kirchenkreises Südharz)

Referentin: Prof.in Dr. Ulrike Bechmann

Kosten: 25 €, inkl. Verpflegung, ermäßigt 15 €

Anmeldung bis 26.07.2024 unter www.frauenarbeit-ekm.de

Termin: Samstag 10.08.2024 10 bis 16 Uhr

Ort: Herzschlag Jugendkirche, 99734 Nordhausen, Altendorfer Kirchgasse 1

Flyer Mirjam

https://www.frauenarbeit-ekm.de/mirjam-prophetin-mit-autoritaet/#details

Offene Kirche mit Kaffee und Kuchen am Unstrut-Radweg

Projektweise Öffnung in Altengottern

(re) Altengottern. Die Trinitatiskirche in Altengottern – direkt am Unstrut-Radweg – wird vom 13. Juli an, jeden Samstag bis Ende September von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet sein. „Wir möchten in dieser Zeit gern Radfahrenden die Möglichkeit zum Ausruhen und Auftanken bieten“, erzählt Pfarrer Matthias Cyrus. In der Kirche seien sanitäre Anlagen verfügbar und auch für eine Stärkung mit Wasser, Tee und Kaffee und einem Stückchen Kuchen sei gesorgt, berichtet er weiter. Ein Team von Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde kümmert sich um die Öffnung der Kirche und freut sich auf Gäste. Natürlich sind nicht nur Radler willkommen, auch auf alle anderen Gäste aus der Nähe und Ferne freut sich die Gemeinde.

„Wir möchten in diesem Jahr ausprobieren, ob und wie dieses Angebot angenommen wird, um es in den Folgejahren dem Bedarf anpassen zu können“, erklärt Matthias Cyrus das Projekt der Kirchengemeinde.

Weitere geöffnete Kirchen an Etappe 2

An dieser 2. Etappe des Unstrutradweges, die von Mühlhausen nach Bad Langensalza führt, liegen weitere geöffnete Kirche des Kirchenkreises Mühlhausen:

Mühlhausen - Divi-Blasii-Kirche (Di-So 10-17 Uhr)

Mühlhausen – St. Petri (täglich 10-17 Uhr)

Bollstedt - St. Bonifatius (täglich 9-18 Uhr)

Großengottern - Martini-Kirche (täglich 9-18 Uhr)

Bad Langensalza - Marktkirche (Mo 12-16 Uhr, Di-Sa 10-16 Uhr, So 13-16 Uhr)

Bad Langensalza - Bergkirche (in der Regel 9-19 Uhr)

Freiwillige Feuerwehr

Segnung in Ammern

(re) Segnung der Kameradinnen und Kameraden in Ammern anlässlich der Feier zum neuen Feuerwehrauto HLF 10 mit Pfarrer Benjamin Themel - "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr."

Next level – Cool, sehr gut, geil

Boje, Jugendkirche und Schulsozialarbeit

(re) Mühlhausen. „Cool, sehr gut, geil“, waren die spontanen Antworten auf die Frage, wie es denn in der Boje war. Alle drei sind Teilnehmende am Projekt Next level und gehören zu einer 4. Klasse der Nicolaischule. Gerade sind sie auf dem Weg von der Boje in die Jugendkirche. Heute lernen sie die Mitarbeitenden des Jugendprojekts Boje, der Jugendkirche, das gemeindepädagogische Team, Sozialpädagoginnen und die Schulsozialarbeiterinnen kennen.Eines der Ziele der Projekttage ist, dass die Kinder die Schulsozialarbeiterinnen der weiterführenden Schulen kennenlernen. Das erleichtert den Kontakt in der 5. Klasse. Der Schulwechsel steht vor der Tür. Noch gehen die Mühlhäuser Grundschülerinnen und -schüler auch regelmäßig in den Hort, aber was tun sie nachmittags ab dem Sommer? Hier kommen die Teams der Evangelischen Kinder- und Jugendarbeit eKuJA ins Spiel. Im wahrsten Sinne des Wortes. Am Dienstag und Mittwoch haben sie sich und die Einrichtungen den Schülerinnen und Schülern spielerisch vorgestellt. Mit einem Quiz, das sie zu den Angeboten im Haus im Kiliansgraben 17 führt sowie der Gestaltung von Button sind die Kinder beschäftigt. Sie entdecken die Kletterwand, den Bolzplatz, die über 150 Brettspiele, die großen Teamspiele und den schönen Garten. Das Haus ist einladend und hell. Man spürt, dass die Kinder hier allen wichtig sind. In der Jugendkirche geht es mit dem Bemalen von Beuteln und Mäppchen sowie einem Tempo-Team-Spiel weiter. Die Jugendkirche, gleich an der großen Kreuzung mitten in der Stadt, leuchtet schon beim Öffnen der Tür bunt und freundlich, Musik kommt aus den großen Boxen. Ayuob (16) jongliert gekonnt mit der Technik, spielt immer wieder Musik und Texte ein. Er ist Schüler-Praktikant und als ehrenamtlicher Helfer im Einsatz.

Heute lernen die Viertklässler nicht nur die vielen Angebote der Boje und der Jugendkirche kennen, sondern auch gleich die Regeln, die dort gelten. Leute beschimpfen, Sachen kaputt machen und anderes läuft in der Boje nicht ohne Konsequenzen. Das gefällt auch Herrn Bormann von der Margaretenschule. Er ist nicht das erste Mal mit seinen Schülerinnen und Schülern dabei. Schon vor vielen Jahren war er hier, ganz am Anfang des Projekts, weil er dieses Angebot für gut und wichtig hält. „Hier wissen sie, wo sie hingehen können, wenn sie vor die Tür gesetzt werden oder anstatt vor dem Fernseher zu sitzen und zu daddeln“, betont Herr Bormann. Gerade die, die es zu Hause nicht so guthätten, fänden hier eine Gemeinschaft. Und dazu eine ohne Handy, das findet er wichtig. „Das macht doch viel mehr Spaß und wenn ich jemandem beim Gespräch in die Augen sehen kann, dann weiß ich auch, ob er mich belügt. Am Handy kann er mir das Blaue vom Himmel erzählen“, das erklärt er auch immer wieder seinen Schülerinnen und Schülern. In der Boje gibt es eine Handygarage für die Zeit, die man dort verbringt. Und genau das gefällt auch einer Schülerin, die schon länger regelmäßig in die Boje kommt: „Hier kann ich mit meiner Freundin ohne Handy Zeit verbringen. Sie spielt sonst oft daran. Und die Mitarbeiter hier, sind auch echt nett.“

Neben den sozialen Kontakten, den Gesprächs- und Beratungsangeboten des pädagogischen Teams und den vielen Beschäftigungsmöglichkeiten, gibt es in der Boje auch regelmäßig um 17 Uhr ein gemeinsames Abendbrot.

Öffnungszeiten der Boje: Dienstag bis Samstag 15.00 - 20.00 Uhr

Jugendkirchen-Termine: dienstags, 14.00-15.30 Uhr Theatergruppe;

Expeditionstage an folgenden Samstagen jeweils, 10.00-14.00 Uhr: 17.08., 21.09., 26.10., 23.11., 14.12. an verschiedenen Orten.

Pilgerweg Loccum-Volkenroda

Hier erfahren Sie mehr

(re) Der Pilgerweg Loccum-Volkenroda führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft, vorbei an historischen Städten, idyllischen Dörfern und beeindruckenden Naturlandschaften. Er bietet Pilgern und Wanderern die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, neue Kraft zu schöpfen und die Schönheit der Natur zu genießen.
www.loccum-volkenroda.de

Mit einem Stand im Brühler Garten präsentierte sich der Pilgerweg Loccum-Volkenroda einem breiten Publikum zum Katholikentag in Erfurt vom 30. Mai bis 1. Juni 2024. Zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über den rund 300 Kilometer langen Pilgerweg von Loccum in Niedersachsen nach Volkenroda in Thüringen zu informieren.

Neben Informationsmaterial zum Wegverlauf, den Etappen und Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Strecke, gab es am Stand auch die Möglichkeit, mit erfahrenen Pilgerbegleitern sowie Akteuren am Pilgerweg ins Gespräch zu kommen und individuelle Fragen zu klären.

Musikalischer Sommerabend in Großengottern

Schön war´s

(re) Großengottern. "Am Samstag, dem 1. Juni, hatten wir in Großengottern unseren Musikalischen Sommerabend", erzählt Pfarrer Cyrus.

Es begann um 18.00 Uhr in der Martinikirche mit einer Musikalischen Andacht. Der Gemischte Chor Körner e.V., Susan Lutze an der Violine und Oliver Stechbart an Orgel und Klavier musizierten unter der Leitung von Kantorin Daniela Stechbart in der gut besuchten Andacht: Filmmusik aus "Die fabelhafte Welt der Amelie", "Die Kinder des Monsieur Mathieu" und "Herr der Ringe". Im Anschluss gestalteten die Musiker noch ein Programm im Hornhardtschen Rittergut. Die Gäste konnten sich an musikalischen Genüssen erfreuen und bei leckerem Essen und Getränken einen schönen Abend verleben.

Abschied und Neubeginn

Wechsel im Amt der Baureferentin

(re) Am 27. Mai hat die langjährige Baureferentin des Kirchenkreises Karin Wollenhaupt den Staffelstab an ihre Nachfolgerin Anja Wand übergeben. Viel Segen, Dank und liebe Worte begleiteten die Beiden in der St.-Marien-Kirche und später beim Empfang in der Superintendentur.

Frau Wollenhaupt wurde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Demnächst werden wir Ihnen an dieser Stelle Anja Wand in einem kleinen Portrait vorstellen.

Kirche aktiv beim Fest der Demokratie in Mühlhausen

Friedensgebete, Orgelmusik und Kirchenkino

(re) Mühlhausen. Zwei Tage vor der Wahl feiert Mühlhausen ein großes Fest der Demokratie. Mit dabei ist die Kirchengemeinde Mühlhausen, als Mit-Gründer des Bündnisses „Weltoffener Unstrut-Hainich-Kreis“. Von 12-21 Uhr lädt die Gemeinde am Freitag, dem 24. Mai, in die Divi-Blasii-Kirche ein. Den Anfang macht Kreiskantor Oliver Stechbart mit der Orgelmusik um Zwölf. Im Anschluss startet das Kino in der Kirche. Mehrfach werden die Glocken an diesem Tag zum Friedensgebet einladen - gegen 15 Uhr beispielsweise mit Regionalbischof Tobias Schüfer sowie den Pfarrern Marcus Ebert und Benjamin Themel.

Mittwochs um 12 in Divi Blasii in Mühlhausen

20 Minuten Orgelmusik, Gebet und Besinnung

(re) Ab morgen, Mittwoch dem 22. Mai, gibt es wieder die wöchentlichen Orgelandachten in der Bachkirche Divi Blasii/Mühlhausen.
Um 12:00 Uhr sind Sie eingeladen zu 20 Minuten Orgelmusik, Gebet und Besinnung.
Die nach Bach´s Vorlagen gebaute Orgel der Firma Schuke aus Potsdam lockt jedes Jahr viele Orgel-Kenner und Bachfreunde nach Mühlhausen.
Gönnen Sie sich diesen Moment der Auszeit in der Mitte des Tages und der Woche und genießen Sie den wundervollen Klang der Bachorgel!
Der Eintritt ist frei!

Ohne Gott ist alles doof

Kinderbibeltag in Leinefelde

(re) 

Leinefelde-Dingelstädt. Unter dem Motto „Ohne Gott ist alles doof – mit David musikalisch unterwegs“ trafen sich Anfang Mai 7 Jungen und Mädchen zwischen Vorschul- und Teeniealter zum ersten gemeinsamen Kinderbibeltag in Leinfelde. Und es muss ihnen sehr viel Spaß gemacht haben, denn gleich nach dem Gottesdienst am Sonntag kam die Frage: „Wann machen wir das nochmal?“ Gemeinsam mit den Gemeindepädagoginnen Alexandra Kunze und Christiane Quellmalz machten sie sich auf Entdeckungstour zum Leben des späteren Königs David. Mit im Boot war auch die Gemeindepädagogin in Ausbildung Frau Hamann aus dem Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen.

„Kinderbibeltage waren früher schon einmal Tradition in Leinefelde. Frau Quellmalz und ich wollen sie gern wieder aufleben lassen“, erzählt Alexandra Kunze. Zudem war es ein erster Versuch etwas größeres Gemeinsames für die Kinder in diesem Bereich zu veranstalten.

Nach Kennenlern- und Icebreakerspielen wanderte die Gruppe auf dem Lebensweg Davids. An der ersten Station schauten sie auf den kleinen, oft unterschätzten Hirtenjungen, der unverhofft zum König gesalbt wurde. Gemeinsam überlegte man, was Menschen von außen sehen und was Gott wohl in ihm sah. Anschließend stieg die Lautstärke: David soll in der Geschichte mit seiner Musik König Saul beruhigen. Und natürlich probierten die Kinder mit Instrumenten aus, welche Wirkung Musik haben kann. Mit Erzähltheater und Davids Barfußpfad ging es weiter. Ganz mutige wanderten sogar blind hindurch und ließen sich von anderen führen. Davids besondere Beziehung zu Gott und sein Vertrauen in Gott spielten immer wieder eine wichtige Rolle.

Der Nachmittag war bunt und kreativ. „Die Kinder hatten die Möglichkeit Instrumente zu bauen, da entstand zum Beispiel aus Holz und Nägeln eine Harfe“, blickt Alexandra Kunze zurück. Andere bastelten Psalm 23 als Taschenpsalm in einer Streichholzschachtel oder Mut-Mach-Lichter für den Familien-Gottesdienst am Sonntag.

Hierfür überlegten die Kinder gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen Fürbitten, übten die erlernten Lieder mit Instrumenten und auch ein kleines Anspiel zu „David gegen Goliath“ als Klanggeschichte. Die Gemeinde erwartete ein lebendiger Sonntagsgottesdienst. Entsprechend viel gab es beim anschließenden Kirchenkaffee zu erzählen.

OASENTAG 2024

Für ehrenamtlich Mitarbeitende im Kirchenkreis

(re)  „Land in Sicht“ unter diesem Thema fand am 27. April 2024 der Oasentag für ehrenamtlich Mitarbeitende im Kirchenkreis Mühlhausen statt.

"Mit Spiel und Tanz wurde der Tag eröffnet. Dann feierten wir mit Liedern, Psalmworten, Tanz und der Noahgeschichte eine Andacht.

Im Anschluss stärkten sich alle mit leckerer Pizza, Baguette und Olivenaufstrichen. Die wärmende Sonne genossen wir im wunderschön blühenden Haus der Kirche Garten.

Nach dem Mittagessen gab es Gelegenheit kreativ zu werden. Tauben wurden gefaltet oder ausgeschnitten, Olivenölflaschen wurden verziert und befüllt, Kaleidoskope wurden zusammengebaut.

Mit dem Märchen vom Olivenbaum und der Raupe, Liedern Gottes Segen klang der Oasentag aus.", erzählt uns Susanne Henning.

Weltoffener Unstrut-Hainich-Kreis

Neugründung - sucht Unterstützer

(re) Meldung aus dem Unstrut-Hainich-Kreis. Oleg Sevchenko hat das Bündnis "Weltoffener Unstrut-Hainich-Kreis" ins Leben gerufen. Aktiv in diesem Bündnis sind, neben Pfarrer Marc Pokoj, der zu den Ansprechpartnern gehört, auch andere bekannte Gesichter des Kirchenkreises beteiligt - die Pfarrer Benjamin Themel und Marcus Ebert, die Geschäftsführerin der Kirchengemeinde Mühlhausen Simone Doll, Superintendent Christian Beuchel und der Leiter des Kreiskirchenamtes Micha Hofmann.

Oleg Sevchenko schreibt dazu: "In Sorge um die Demokratie in unserem Land engagieren sich im weltoffenen Unstrut-Hainich-Kreis Organisationen und Menschen aus dem gesamten Kreis: Wir treten ein für einen weltoffenen und vielfältigen Unstrut-Hainich-Kreis. Wir stehen ein für die Achtung der Menschenwürde und der unteilbaren Menschenrechte – dies auch mit Blick auf die historische Verantwortung Deutschlands, insbesondere für die Verbrechen zur Zeit des Nationalsozialismus. Wir setzen uns ein für pluralistische Demokratie und Rechtsstaatlichkeit – auch als Lehre aus den Erfahrungen zweier unterschiedlicher Diktaturen in Deutschland. Wir möchten einen Landkreis, in dem Menschen in ihrer Verschiedenheit akzeptiert und willkommen sind. Wir wünschen uns einen friedlichen und respektvollen Umgang miteinander. Vorurteile, Ausgrenzung und Hass haben in einem weltoffenen und vielfältigen Kreis keinen Platz. Wir treten ein für die Idee der Europäischen Einigung. Sie steht für Frieden, Solidarität und Wohlstand. Davon profitiert der Landkreis in besonderem Maße. Wir laden alle Menschen und Organisationen herzlich ein, sich dem Bündnis anzuschließen, wenn sie diese Auffassungen teilen.

Natürlich ist auch finanzielle Unterstützung hilfreich:

Kirchenkreis Mühlhausen KD Bank eG DE16 3506 0190 1556 0900 13

Mit dem Verwendungszweck Bündnis weltoffener UHK kommen die Spenden unseren Aktivitäten zu Gute.

In Kontakt mit uns, kann man über die E-Mail-Adresse: Weltoffeneruhk@gmail.com treten.

Ansprechpartner*in: Marc Pokoj, Heidi Kunstmann und Thomas Pfeuffer.

Wir freuen uns auf jede und jeden, der sich in unserem Bündnis wiederfindet und freuen uns über jede Unterstützung." 

Oleg Sevchenko

Start des Architekturwettbewerbs für das Zukunftszentrum

Angebot der Kirche

(re) Die Beauftragten der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) für das Zukunftszentrum Deutsche Einheit und Europäische Transformation – Pfarrer Eckart Warner (Kirchenkreis Halle-Saalkreis) und Superintendent Christian Beuchel (Kirchenkreis Mühlhausen) - begrüßen den Start des internationalen Architekturwettbewerbs. „Es ist gut und wichtig, dass der Prozess jetzt an Fahrt gewinnt“, erklärt Christian Beuchel.

In Halle wird ein Ort entstehen, der über Ostdeutschland hinauswirkt. Die Erfahrungen und Leistungen der Menschen aus und in Ostdeutschland werden dort sichtbar gemacht. „Das soll und darf jedoch kein nostalgischer Rückblick werden“, sind sich die beiden Beauftragten der EKM einig. Das Zentrum soll als Forschungs- und Begegnungsstätte die Leistungen der Ostdeutschen nach der Wiedervereinigung würdigen und Bedingungen für künftige Transformationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland und Osteuropa erforschen. „Die Kirchen bieten bei der Gestaltung ihre Mitarbeit an“, unterstreichen die Beauftragten der Landeskirche. Ein konsequenter Schritt, bedenkt man die Rolle der Kirchen in der Wendezeit und die transformativen Prozesse der letzten 35 Jahre in den Kirchen.

„In Halle sollen ganz grundsätzliche Fragen zum Ausdruck kommen sollen, wie: Wie können die Erfahrungen des Miteinanders und der Veränderungsprozesse in den Kirchengemeinden zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen?“, betont Christian Beuchel. Die Schaffung eines öffentlichen Raumes für Kultur und lebendige Diskussionen sei vor dem Hintergrund der politischen Entwicklungen dringend notwendig. „Das Zukunftszentrum soll die Menschen zusammenbringen und den gedanklichen wie kulturellen Austausch zwischen Ost und West anregen – ein Auftrag, den Kirche begleiten und fördern kann“, hebt Eckart Warner hervor.

Dass der Bau dieses Zentrums nachhaltig und klimagerecht umgesetzt werden soll, entspricht den Grundsätzen der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Auch dies ist für die Beauftragten der Landeskirche EKM eine wichtige Entscheidung der Planer.


Hintergrund:

22. April 2024. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen startet als Bauherr die erste Phase des Architekturwettbewerbs zum Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle (Saale). Arbeitsgemeinschaften aus den Disziplinen Architektur und Landschaftsarchitektur aus der ganzen Welt können sich mit Entwürfen bis 11. Juli 2024 bewerben.

Friedensbank für Langula

Die Kirchengemeinde Langula lädt ein Platz zu nehmen

(re)  Am vergangenen Mittwoch, 17.04.2024, erlebte Langula einen ganz besonderen Tag der Gemeinschaft und des Friedens, als die neue Friedensbank offiziell eingeweiht wurde. Gesponsort durch das Programm “Demokratie leben”, wurde uns die Bank von Marcus Reich vom Landratsamt Unstrut-Hainich übergeben. Als Ehrengast durften wir den Regionalbischof Tobias Schüfer begrüßen, der mit seiner Anwesenheit die Bedeutung dieses Ereignisses unterstrich. Schon am Nachmittag traf sich Herr Schüfer mit Pfarrerin Christiane Apitzsch-Pokoj und den Konfirmanden, um sich darüber auszutauschen, was Jugendliche in der jetzigen Zeit bewegt.

Weiter ging es dann um 18.00 Uhr mit einer bewegenden Friedensandacht in der St. Georg Kirche Langula, welche von Herrn Schüfer gehalten wurde. Begleitet wurde die Andacht von berührender Dudelsackmusik, welche die Herzen der Anwesenden berührte. Anschließend sprach Herr Reich ein paar Worte zu der Friedensbank und es folgte ein herzliches Beisammensein im Gemeinderaum mit den Einwohnern von Langula und Gästen. Die Gemeinde und auch die Gäste kamen mit Herrn Schüfer zu ganz unterschiedlichen Themen ins Gespräch. Bei diesem Gespräch wurden die Verbundenheit und der Zusammenhalt der Gemeinde spürbar.

Die Einweihung der Friedensbank markiert einen wichtigen Schritt in Richtung einer friedvollen und harmonischen Zukunft für Langula. Möge diese Bank ein Ort der Ruhe und des Miteinanders werden, an dem die Bewohner sich treffen, austauschen und gemeinsam für eine bessere Welt einstehen können.

Wir sind stolz auf unsere Gemeinschaft und freuen uns auf viele weitere besondere Momente wie diesen.

Zusammen können wir Großes erreichen und gemeinsam für Frieden und Zusammenhalt in unserer Dorfgemeinschaft einstehen.

Der Gemeindekirchenrat Langula


Foto: v.l.n.r. 2. Reihe: Ortsteilbürgermeister Bodo Dittrich, Sigrid Rollberg, Pfarrerin Apitzsch-Pokoj und Jaqueline Paul

Vorn sitzend von links: Lukas Arnold, Martha Volk, Ortschronist Armin Walther, Regionalbischof Tobias Schüfer

Fotografin: Almut Skatulla

Verabschiedung von Landrat Dr. Werner Henning

Synodale bedanken sich mit Applaus & mehr

(re) Bei der Synodentagung in Mühlhausen wurde am Samstag auch der Eichsfelder Landrat Dr. Werner Henning verabschiedet. Seine Amtszeit endet nach 30 Jahren in diesem Wahljahr. So oft wie möglich nahm er sich die Zeit die Synoden zu besuchen und nimmt großen Anteil am Leben der evangelischen Kirchengemeinden des Eichsfelds. Entsprechend groß waren Dank und Applaus zu seinem beruflichen Abschied. Einen Blumengruß sowie einen handschriftlichen Gutschein bekam Dr. Henning überreicht, über dessen Inhalt er sich sichtlich freute. Ein 30-minütiges privates Orgelkonzert in der Divi-Blasii-Kirche in Mühlhausen und 60 Minuten Orgelunterricht bei Kreiskantor Oliver Stechbart erwarten ihn.

Lebendige Erinnerungskultur in Heiligenstadt

Aktionsgruppe will zusammenbleiben

(re) Heilbad Heiligenstadt. „Die Aktion war ein voller Erfolg und wir waren extrem schnell, haben sogar alle Steine geschafft“, freut sich Gemeindepädagogin Alexandra Kunze. Zwölf Jugendliche haben am Sonntag in Heiligenstadt in ökumenischer Gemeinschaft bei der bundesweiten Sozialaktion des BDKJ (Bund der katholischen Jugend) „72h-Aktion – uns schickt der Himmel“ mitgemacht. Die Gruppe war bunt gemischt. Ursprünglich kam der Wunsch mitzumachen von 3 jungen Frauen aus der evangelischen Jungen Gemeinde Worbis und Heiligenstadt. Seit Februar haben die drei fleißig im Freundeskreis geworben. So wurden letztlich aus dreien 12 – Leinefelder Konfirmanden sowie Jugendliche aus Heiligstadt und Worbis die sich gern, auch politisch, engagieren. Das Ergebnis der Aktion wird sehr positiv bewertet. „Einige Passanten sind mit den Jugendlichen ins Gespräch gekommen, wurden dabei erstmals auf die Steine aufmerksam und gaben den fleißigen Putzteams ein positives Feedback“, erzählt Alexandra Kunze.Unterwegs waren die Jugendlichen mit ihren eigens für diese Aktion gestalteten T-Shirt, gefördert vom Jugendforum Eichsfeld und der ev. Kirchengemeinde Heiligenstadt. So knieten sie gut sichtbar in Kleingruppen verteilt in der Stadt auf dem Boden. Teils war die Reinigung der verschmutzen Steine sehr mühselig. Der Unterschied zu den normalen Pflastersteinen war kaum mehr sichtbar. Mit festen Schwämmen, etwas Wasser, einem Kleks Elsterglanz und festem Schrubben kam aber nach einigen Minuten der goldene Schimmer wieder zum Vorschein.

Unterstützung hatten die Aktiven von Ulrich Fiebelkorn, Gemeindekirchenratsvorsitzender der ev. Gemeinde und im Initiativkreis „Jüdisches Erbe in Heiligenstadt“. Er stellte das nötige Arbeitsequipment bereit, erarbeitete eine Übersicht der Stolpersteine und erzählte den Jugendlichen die Geschichte einiger Personen hinter den Steinen. Nach dem Mittagessen gab es einen regen Austausch zwischen den Teilnehmenden. Aktuelle Stimmungen und Begegnungen im Alltag wurden geteilt, ebenso wie Wahrnehmungen aus den unterschiedlichen Orten und Schulen. „Das bewusste nicht vergessen und aufklären wollen, liegt der Gruppe ehrlich am Herzen. Das hat man gespürt“, blickt die Gemeindepädagogin zurück.

Und so hat die Aktionsgruppe auch beschlossen, dass sie erstmal bestehen bleiben möchte. Man will sich weiterhin treffen, um sich über stattfindende Aktionen auszutauschen oder Ideen umzusetzen. „Gern möchten sie sowas wie heute auch nach der 72-Stunden-Aktion weiterhin zusammen machen“, berichtet Alexandra Kunze.

#72h_thür

KMU 6 – Chancen- oder Problem-Sammlung?

Synodale arbeiten mit der Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung

(re) Die neue, sehr umfassende 6. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung, die KMU 6, war das Hauptthema der Synode, des Parlaments des Kirchenkreises Mühlhausen, am Samstag. Sie ist die größte Studie zur aktuellen Lage der Kirche in Deutschland. André Barthel, Präses des Kirchenkreises Bad Frankenhausen-Sondershausen, gibt schon in seinem Grußwort zu bedenken, dass man zwei Perspektiven darauf haben könne. Entweder man sehe 1.000 Probleme oder 1.000 Chancen, um neue Dinge auszuprobieren. „Die EKM lässt uns da viele Möglichkeiten“, bestärkt er die Synodalen mutig voran zu gehen. Die Chancen herausarbeiten konnte man später an fünf Arbeitsstationen. Zunächst erläuterte Oberkirchenrat Christian Fuhrmann die Ergebnisse der KMU. Themen, wie Traditionsverlust, Kirchenbindung, Kirchenaus- und -übertritt, Ökumene, die Bedeutung der Kirchenmusik und der gemeinde-/sozialpädagogischen Arbeit kamen zur Sprache. Manches erschreckte, andere Zahlen überraschten. „Niemand wächst durch Übertritte. Konfessionswechsel findet in Deutschland kaum statt“, erklärte Fuhrmann. Ebenso überraschend war das Studienergebnis, dass moderne und klassische Kirchenmusik gleichermaßen beliebt sind. Grundsätzlich referierte Fuhrmann nicht nur die blanken Ergebnisse, sondern fragte immer wieder: „Überlegen Sie sich, was diese Zahlen mit Ihnen machen, was sie für Sie bedeuten?“

Arbeitsphase

Genau diese Überlegungen flossen in die anschließende Arbeitsphase ein. Dabei ging es beispielsweise um Schlüsselberufe – ist es wirklich nur die Pfarrperson, die für die Kirche steht? Auf der Liste fanden sich später auch Ehrenamtliche und beispielsweise die Berufsgruppen der Kirchenmusik, Gemeindepädagogik, Gemeindesekretärinnen, Religionslehrer oder Vakanzkoordinatoren.

Der Raum mit der Tafel „Religiöse Sozialisation – Perspektiven kirchlichen Umbaus“ stieß auf reges Interesse. Moderiert von Pfarrerin Annemarie Sommer einigte man sich auf die Frage: Was brauchen die Menschen? Das Stichwort Konfirmanden fiel dabei häufiger. Vermutlich angestoßen durch die Ergebnisse der KMU. Diese Zeit stellt sich dort als prägend heraus. Sollte man die Konfi-Zeit stärker in den Fokus nehmen, wie geht es anschließend weiter? Sollten Finanzen dahingehend umstrukturiert werden? Beziehungsarbeit, Menschen Raum geben, Elternhäuser einbeziehen, das veränderte Konsum-Verhalten und die größere Bereitschaft zu zeitlich begrenzter Mitarbeit wurden diskutiert. Ebenso wie die Themen Kirchenmitgliedschaft und Willkommenskultur. Muss beispielsweise der Brief mit der Bitte um den Gemeindebeitrag, der erste Kontakt sein, den jemand Neues mit der Gemeinde hat?

Die dritte Tafel sammelte Punkte zu „Kirchenmitgliedschaft als Herausforderung in einer Welt der Optionen“. Hier stellten sich die Fragen: Vermitteln wir als Kirche und Christen, was die Vorteile einer Mitgliedschaft sind? Tragen wir unsere freien Angebote im gemeinde- und sozialpädagogischen Bereich genug nach außen? Sind Taufen ohne Mitgliedschaft denkbar und machen wir transparent genug, wo hinein Kirchensteuer und Gemeindebeiträge fließen?

„Gottesdienst im Plural“ – unter diesem Thema sammelten sich schnell Punkte rund um das Erleben von Gemeinschaft im und außerhalb des Gottesdienstes. „Leben teilen, auch über den Gottesdienst hinaus“ war eines der Stichworte, Gottesdienstzeiten und das Berühren mit der christlichen Botschaft weitere.

Oberkirchenrat Christian Fuhrmann stellte die Gruppenergebnisse zum Thema „Kirchenmusik als sozialreligiöse Praxis“ selbst vor. Entsprechend der Studienergebnisse zur Bedeutung der Kirchenmusik für die Menschen, kam die Idee zum Ausdruck, die prozentuale Besetzung der Stellen eines Kirchenkreises zu ändern. Angedacht wurde eine 50/50-Struktur – 50% Pfarrpersonen und 50% Kirchenmusiker und Gemeindepädagogen. Dies würde die zweite Gruppe stärken. Die Integration von frei Musizierenden war ein weiterer Ansatz. Hier fänden zum Beispiel Mitarbeitende aus Musikschulen ihren Platz.

Viele Ideen wurden diskutiert. Doch wie sagte Christian Fuhrmann: „Wir können vieles machen, wir müssen es nur tun. Wir müssen Prioritäten setzen.“

 

Bündnispartner "Weltoffenes Thüringen"

Die Synode hat einstimmig votiert

(re) Einstimmig fällten die Synodalen am Samstag den Beschluss für den Beitritt des Kirchenkreises Mühlhausen zum Bündnis „Weltoffenes Thüringen“. Das Parlament des Kirchenkreises folgte damit dem Antrag seines Superintendenten Christian Beuchel. Kurz zuvor hatte Dr. Johannes Bruns, Oberbürgermeister der Stadt Mühlhausen, in seinem Grußwort bereits seine Dankbarkeit für die Überlegungen zu einem Beitritt ausgesprochen.

Kein Wahlkampf - aber klare Worte

Christian Beuchel stellte in seinem Bericht für die Synode klar: „Als Superintendent werde ich mich nicht zu einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten positionieren und auch nicht an Wahlveranstaltungen teilnehmen, obwohl ich einige Einladungen bekommen habe. Inhaltlich werde ich jedoch meine Stimme erheben, wenn menschverachtende, rassistische oder frauenfeindliche, bzw. homophobe Äußerungen gemacht werden.“ 

Er wisse, dass ein immer wieder von gegensätzlichen Auffassungen geprägter Diskurs geführt werde, wie weit sich Kirche als Gemeinde oder Kirchenkreis politisch engagieren solle. „Ich befürchte und erlebe, dass die demokratischen Strukturen derzeit so in Frage gestellt sind, dass wir uns für den Erhalt einsetzen sollten“, erklärt er. Deshalb unterstütze er die Beschlüsse der Landesynode zu den Wahlen und die klaren Aussagen zu Parteien, deren Programme dem christlichen Glauben widersprechen.

Bericht des Superintendenten Christian Beuchel

Kreissynode Frühjahr 2024 Mühlhausen

Verehrte Synodale, hohes Präsidium, Schwestern und Brüder in Christo,

es ist mein erster Bericht vor der Kreissynode für einen Zeitraum, den ich als Superintendent allein verantworte. Die „100 Tage“ sind vorbei und ich habe viel erlebt, vieles kennengelernt und doch ist der Prozess der Einarbeitung noch nicht zu Ende und wird vermutlich nie zu Ende sein.

1. „Wie lieblich sind mir deine Wohnungen Herr Zebaoth…“ und „Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet“. So in der Apostelgeschichte - Kennenlernbesuche in den Gemeinden
Wie ich es angekündigt habe, besuchte ich bis auf eine (diesen Besuch verhinderte der Bahnstreik – er ist aber bereits terminiert) alle Pfarrbereiche des Kirchenkreises.
Die Organisation der Begegnung habe ich den Pfarrerinnen und Pfarrern vor Ort überlassen. So kamen ganz unterschiedliche Treffen zustande. Einmal Gespräche nur mit Pfarrerinnen und Pfarrern, ein andermal kamen Mitglieder der Gemeindekirchenräte und die anderen Mitarbeitenden in der Gemeinde dazu oder wir saßen mit einer Gruppe aus der Gemeinde beim Frühstück zusammen. Wir sind zu den Orten und Kirchen gefahren und ich sah viele wunderbare Kirchengebäude und Gemeindehäuser mit Schätzen, die mich beeindruckt und bewegt haben.
Der Sanierungsstand bei der überwiegenden Anzahl der Gebäude ist gut bis sehr gut und überall habe ich engagierte Menschen getroffen, die für ihre Kirche „brennen“. Sicher gibt es immer wieder Notwendigkeiten die alten Bauten zu erhalten, aber ich sehe, dass wir auf einem guten Weg sind. In vielen Gemeinden habe ich von lebendigem Gemeindeleben gehört, mit ökumenischen Kontakten, die im Eichsfeld nicht immer einfach sind.
Manche Gemeinden sind klein geworden, aber mit vielen Ideen, wie Menschen für das Evangelium zu begeistern sind.  Auch, wenn sich manchmal nur wenige Menschen zum Gottesdienst treffen, sind sie wichtig, weil sie Gottes Zuwendung für ihren Heimatort sichtbar machen und die Verbindung im Gebet für die Menschen im Ort zeigen.In der 6. KMU wird deutlich, dass der Gottesdienst einerseits ein „Nischenangebot“ ist, sich anderseits viele Gemeindeglieder andere Formen wünschen. Ich möchte die Gemeinden ermutigen, intensiver anzudenken, ob der sonntägliche 10.00 Uhr-Gottesdienst nach üblicher Agende/ Ablauf noch angemessen ist oder man anderes probieren kann. Hören Sie sich um, es gibt vielfältige gute Modelle. Das „Rad“ muss nicht neu erfunden werden.Vielen Dank für alle Gastfreundschaft, die erleben durfte.

2. Kennenlernen der gesellschaftlichen Strukturen
Mit den Landräten, auch Herrn Landrat Krebs aus dem Wartburgkreis habe ich besucht, habe ich die gesellschaftliche und politische Situation sowie die Erwartungen an Kirche besprochen.
Es gibt die Hoffnung, dass wir für den gesellschaftlichen Zusammenhalt arbeiten und uns gleichzeitig für den Erhalt demokratischer Strukturen einsetzen.
Unsere staatlichen Strukturen sind komplex, Entscheidungen und Umsetzungsprozesse dauern oft zu lange. Eine Bürokratie, die es allen recht machen will und alle Gefahren bedenkt, hat unser Land und damit oft auch unsere Kirche in eine Lähmung geführt.
Aber ich kenne keine andere Staatsform, die für unser Zusammenleben und für uns als Kirche besser wäre, als die parlamentarische Demokratie. 
Ebenso nahm ich an einer Sitzung der Regionale Arbeitsgemeinschaft (RAG) im Eichsfeld teil und habe die Reglungen der Fördermittelbeantragung und die Rahmenbedingungen der Vergabe kennengelernt. Da können wir, denke ich, manchmal offensiver agieren.

3. Jesus sagt laut dem Matthäusevangelium: „Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen. Und weil die Missachtung des Gesetzes überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.“Es ist ein immer wieder von gegensätzlichen Auffassungen geprägter Diskurs, wie weit sich Kirche als Gemeinde oder Kirchenkreis politisch engagieren soll. Ich befürchte und erlebe, dass die demokratischen Strukturen derzeit so in Frage gestellt sind, dass wir uns für den Erhalt einsetzen sollten. Deshalb unterstütze ich die Beschlüsse der Landesynode zu den Wahlen und die klaren Aussagen zu Parteien, deren Programme unserem christlichen Glauben widersprechen. Wir  sind Teil des Bündnisses „weltoffener Unstrut Hainich Kreis“, haben das Banner „Herz statt Hetze“ am Gebäude der Superintendentur angebracht und aus diesem Grund liegt Ihnen auch der Antrag vor, dass der Kirchenkreis Mitglied im Bündnis „weltoffenes Thüringen“ wird. Bei den jetzt in Thüringen anstehende Wahlen werde ich mich als Superintendent nicht zu einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten positionieren und auch nicht an Wahlveranstaltungen teilnehmen, obwohl ich einige Einladungen bekommen habe. Inhaltlich werde ich jedoch meine Stimme erheben, wenn menschverachtende, rassistische oder frauenfeindliche, bzw. homophobe Äußerungen gemacht werden.

4. „Ich ermahne euch aber, Brüder und Schwestern, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle mit einer Stimme redet; und lasst keine Spaltungen unter euch sein, sondern haltet aneinander fest in einem Sinn und in einer Meinung.“, schreibt der Apostel Paulus.
Unter dieser Überschrift könnte man den Prozess zum Kirchenkreis Nordthüringen benennen.
Die AG Verwaltung hat sich regelmäßig getroffen und Ziele für die Arbeit eines gemeinsamen Amtes beraten und beschrieben. Die gute Dienstleitung, die das KKA für die Gemeinden anbietet, soll auch in der größeren Struktur erhalten bleiben, so lautet eine der wichtigsten Forderungen. Auch mit der Mitarbeitervertretung haben wir in diesem Zusammenhang gesprochen.
Die AG Stellenplanung hat sich im Januar konstituiert. Zu den Themen, die die AG bedenken will, gehört die Frage nach den Strukturen von Regionen und nach welchen Kriterien sie festzulegen sind. Die nächsten Treffen sind terminlich vereinbart.
Die AG der Präsidien wird sich treffen, um den Weg zur Struktur der Synoden mit dem LKR zu beraten.
Die gemeindepädagogischen Mitarbeitenden haben sich zu einem gemeinsamen Konvent getroffen und kennengelernt. Die Pfarrerinnen, Pfarrer und die Mitarbeitenden in der Kirchenmusik werden sich am 12. Juni zu einem Kennenlerntag treffen.
Eine besondere Aufgabe kommt dem Lenkungsausschuss zu. Er muss dafür sorgen, dass die Prozesse zu einem guten Abschluss kommen und wir vertrauensvoll zusammenarbeiten.  
Zu einer gemeinsamen Sondersynode laden wir am 30. August 24 ein. Auf den Herbstsynoden sollen gleichlautende Beschlüsse zum Zusammengehen gefasst werden.

 

5. Den nächsten Abschnitt könnte ich unter das Jesuswort: „Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige…“, stellen, aber es stimmt nur teilweise.
Personalia
Seit dem Wechsel von Pfarrerin Pietsch nach Erfurt ist die Pfarrstelle Bad Tennstedt vakant, ebenso wie die Pfarrstellen Treffurt und Großtöpfer. Obwohl alle freien Stellen mehrfach ausgeschrieben wurden, gab es keine Bewerbung oder Interessensbekundung. Wir werden alle Stellen als Entsendungsstellen anmelden.
Durch das Beschäftigungsverbot von Pfarrerin Fellmann in Großvargula und später ihre Elternzeit, ist die Situation im Pfarrdienst in der Region sehr angespannt. Ich danke allen, die mithelfen die Dienste abzudecken. 
In der Pfarrstelle Treffurt haben wir die Vakanzregelung neu geordnet. Frau Pfarrerin Münchow und Frau Pfarrerin Frank sind nun zuständig.
Ich habe gesagt, dass der Satz mit den fehlenden Arbeitern im Weinberg nur teilweise stimmt, denn ich erlebe eine große Gruppe engagierter Menschen im Ehrenamt, die sich einsetzen, mitarbeiten und viele Aufgaben übernehmen, besonders in den Gemeindekirchenräten. Dafür will ich herzlich danken.

 

6. Jesus sagt in der Bergpredigt: „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? …. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Ein solches Licht in der Welt ist die soziale Arbeit des Kirchenkreises. In der Boje, im Café International, bei Projekten in der Jugendkirche und vor allem in der Schulsozialarbeit. Der Kirchenkreis ist Träger der Schulsozialarbeit im Schulbezirk 1 des Unstrut Hainich Landkreises. Wir sind froh, dass die Verträge ohne Ausschreibung mit den freien Trägern vorgesetzt werden konnten. Sicher wurden die Mittel gekürzt, aber wir können mit den 12 Mitarbeitenden in den Schulen in Mühlhausen eine gute Arbeit leisten.
Ein ähnliches Projekt, das eine große Ausstrahlung hat, ist der Gesprächsladen, der vor wenigen Tagen seit einjähriges Bestehen feierte. Frau Skriewe hat die Arbeit im KKR vorgestellt. Über 300 Kontakte, Gespräche mit Menschen, die kommen und reden wollen, hat es an diesem Ort gegeben.
Nicht vergessen will ich den Erprobungsraum in Bad Langensalza und viele andere Projekte, mit denen wir in die Öffentlichkeit hineinwirken, und die Kindergärten und Evangelischen Schulen.

 

7. "Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße des Freudenboten, der da Frieden verkündigt, Gutes predigt, Heil verkündigt,…“  so spricht der Prophet Jesaja über die Freude an seinem Auftrag.
Der Kreiskirchenrat hat mir einen Predigtauftrag für die Gemeinden des Kirchenkreises erteilt.
Ich bin gern unterwegs, um mit den Menschen in den Gemeinden Gottesdienst zu feiern. Natürlich oft in Orten, wo die Pfarrstelle vakant ist, so war ich u.a. in Kutzleben, Ballhausen, Bad Tennstedt, Treffurt, Schnellmannshausen, Dingelstedt, Bad Langensalza. Ich lasse mich gern einladen, aber der Kalender füllt sich…

 

8. „Das volck wird frey werden und Got will allayn der herr darüber sein.“ so Thomas Müntzer in der Fürstenpredigt.

Kirchliche Veranstaltungsplanungen zum Bauernkriegsjubiläum 2025
Wir haben bisher vor allem mit der Stadtkirchengemeinde Mühlhausen ein vielfältiges Programm zusammengestellt.
Ein Höhepunkt wird sicher die Uraufführung des Müntzer-Oratoriums sein, das wir in Auftrag gegeben haben. Es sollen viele Chöre aus unserem Kirchenkreis mitsingen können, so lautet der Kompositionsauftrag.
Daneben werden wir eine Predigtreihe mit bekannten Predigerinnen und Predigern in der Divi Blasii Kirche organisieren,
eine Ausstellung mit Grafiken und Drucken zum Thema Apokalypse, eine Vortragsreihe mit Prof. Kaufmann und eine Tagung der Ev. Akademie Thüringen sind angedacht.
Die ev. Schulen und Kindergärten werden sich beteiligen und zwei Fernsehgottesdienste (ZDF und ARD) sind geplant.
Wir wollen keine historische Darstellung der Geschehnisse im Frühjahr 1525 aufzeigen, sondern immer den Bogen in die Gegenwart schlagen und um zu erkennen, was der Glaube unserer Vorfahren für unsere Gottesbeziehung bedeutet.
Bis Ende September 2024 sollen die Planungen abgeschlossen sein und wir würden uns freuen, wenn auch andere Gemeinden im Kirchenkreis sich mit Veranstaltungen an diesem Jubiläum beteiligen. Denn die Geschehnisse des „Bauernkrieges“ betrafen die ganze Region.

9. "Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.", so im Korintherbrief und ich betone das allen.  Die Gemeinschaft der Christinnen und Christen in einer sich mehr und mehr säkularisierenden Gesellschaft halte ich für unbedingt notwendig. Deshalb will ich die ökumenischen Kontakte pflegen. Ich konnte ein Grußwort beim Neujahrsempfang der kath. Propstei Eichsfeld in Heiligenstadt halten, mit Bischof Neymeyr sprach ich und stehe im Austausch mit Propst Marcellus Klaus.
 Zu diesem Miteinander gehört die Pflege der Partnerschaft mit dem Kirchenkreis Werra Meißner.
Mit Präses Ritter besuchte ich die dortige Kreissynode in Hessisch Lichtenau, die Leitungsteams treffen sich regelmäßig und ein gemeinsamer Konvent der Mitarbeitenden ist im Herbst geplant.
Ein wichtiger Schwerpunkt des Austausches sind die Erfahrungen aus den Strukturveränderungen, die nicht nur „im Osten“ zu bewältigen sind.
Ebenso habe ich an der Kreissynode des Kirchenkreises Südharz und an der Einführung von Sup. Andreas Schwarze in seine zweite Amtszeit teilgenommen.
Präses Ritter hat uns bei der Synode im Kirchenkreis Bad Frankenhausen vertreten.

 

10. Ich will noch berichten, dass sich der Kreiskirchenrat zu einer dreitägigen Klausurtagung in Gernrode getroffen hat. Die gemeinsame Zeit diente der geistlichen Stärkung und der Festigung des Miteinanders. Ich finde es wichtig, dass wir uns als Leitungsgruppe auch gemeinsam immer wieder erinnern, was der Grund unserer Arbeit ist: das Evangelium von der Zuwendung Gottes.
Herzlich Danke ich allen, die mich bei meinem Dienst unterstützen, den Mitgliedern des Kreiskirchenrates, der Kirchenkreisleitungsrunde, meiner Stellvertretung Annemarie Sommer und Matthias Cyrus, den Referenten und Amtsleiter Micha Hoffmann sowie den Mitarbeiterinnen in meinem Büro Frau Wellendorf und Frau Zengerling.

 

11. Schluss: Bald feiern wir Johannestag. Der Vater Johannes des Täufers singt nach der Geburt seines Sohnes mit Freude und ich zitiere:
„Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes,
durch die uns besuchen wird das aufgehende Licht aus der Höhe,
auf dass es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füß
e auf den Weg des Friedens.“
Vieles was wir im politischen Raum erleben erscheint uns wie ein Sitzen in „Finsternis und Schatten“ – Kriege, Vertreibungen, Ausgrenzungen, Hass und Wut…, oft sind wir ratlos und dann sollten wir auf das Licht aus der Höhe, auf Jesus Christus schauen, dann kommen wir auf den Weg des Friedens.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Ohne Vielfalt ist alles grau - für eine bunte Gesellschaft

Neuer Service der EKM

(re) Es gibt einen neuen Bereich auf der Webseite der EKM. Titel: "Ohne Vielfalt ist alles grau - für eine bunte Gesellschaft." Auf dieser Seite sammelt die EKM Texte und Statements, die für eine Gesellschaft voller Vielfalt plädieren und die sich klar gegen Hass und Hetze positionieren.

Dazu schreibt das Team der Öffentlichkeitsarbeit: "Die EKM setzt sich ein für eine vielfältige, bunte Gesellschaft. Sie stellt sich gegen die Diskriminierung von Menschen anderer Hautfarbe, anderer Religion oder Herkunft und von Menschen, die nicht einer sogenannten „Norm“ entsprechen. Nach dem christlichen Menschenbild haben ausnahmslos alle Menschen ihre Würde. Daraus folgt der Einsatz für Schwächere, für Weltoffenheit statt Nationalismus, für Menschlichkeit statt Fremdenhass, für Lösungen statt Angstmacherei. Die Positionen extremer Parteien wie die der AfD, des III. Weges oder der Partei Heimat kann die EKM deshalb nicht akzeptieren."

Hier EKMD | Ohne Vielfalt ist alles grau - für eine bunte Gesellschaft finden Sie Hintergrundwissen, Studien, Download-Material sowie Banner und Spiele, die man ausleihen oder kaufen kann. Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation hat die Landeskirche gemeinsam mit der Diakonie Mitteldeutschland neue Grafiken, Banner und Plakate entwickeln lassen mit dem Aufdruck „Herz statt Hetze“ und „Unser Kreuz hat keine Haken“. EKMD | Material für die Öffentlichkeitsarbeit

Dort finden Sie auch das Wort zur Wahl, beschlossen vom Landeskirchenrat im Februar 2024 zum Download als A5-Plakat EKMD | Fotos und Grafiken | Wort zur Wahl | A5-Format

Konzertflyer 2024 - Mühlhausen

Gehen Sie auf musikalische Entdeckungsreise

(re) Der Konzertflyer 2024 liegt inzwischen an vielen öffentlichen Geschäften und Orten in Mühlhausen aus.

Die diesjährige Konzertreihe bietet ein vielfältiges Angebot von klassischen Chor- und Orgelkonzerten, aber auch Besonderheiten wie die live improvisierte Orgelmusik zu einem Hitchcock-Film oder die Filmmusik von "Herr der Ringe" für Posaune und Orgel.

Den Höhepunkt bildet sicherlich die Aufführung des großen Oratoriums "Paulus" von Felix Mendelssohn-Bartholdy am Sonntag, 17.11. um 19:00 Uhr in der St. Josefkirche Mühlhausen mit den Bachchören Mühlhausen und Gotha, Solisten und großem Orchester.

Herzliche Einladung zu der einen oder anderen Veranstaltung, wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen.

Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte auch der Homepage Bach in Mühlhausen

Kreiskantor
Oliver Stechbart

Der Gesprächsladen feiert seinen 1. Geburtstag

Mit hohem medialen Interesse

(re) Einen Beitrag für den MDR-Funk hat die Journalistin Claudia Götze verfasst, er lief gleich mehrfach auf MDR Aktuell und auf MDR Kultur. Hier finden Sie ihn - nur einen Klick entfernt.

Gesprächsladen in Mühlhausen - | MDR.DE

Auch der Journalist Olaf Nenninger war bei Pfarrerin Skriewe und hat für das MDR Thüringen Journal gefilmt. Am 04.04.2024 lief der Beitrag bei Minute 9.33 - er ist noch bis zum 01.102024 abrufbar.

Und auch die Journalistin Claudia Bachmann von der Thüringer Allgemeinen hat Pfr.in Skriewe zum "Geschäfts-Jubiläum" besucht. Gesprächsladen mitten in Mühlhausen: „Wir halten die Sorgen miteinander aus.“ (thueringer-allgemeine.de)

Ihren Artikel fanden Sie auch in der TLZ Gesprächsladen mitten in Mühlhausen: „Wir halten die Sorgen miteinander aus.“ (tlz.de)

Vielen herzlichen Dank an die Journalistinnen und Journalisten für Ihre Beiträge - sie sind ein schönes Geburtstagsgeschenk für den Gesprächsladen und Pfarrerin Skriewe.

 

Letztes Detail endlich ergänzt

Bothenheilingen feierte ein ganz besonderes Osterfest

(re) Bothenheilingen. Ein letztes kleines Detail fehlte noch am Altar in Bothenheilingen. Eingeweiht - „in Betrieb“ genommen - hatte man ihn nach seiner Restauration voller Freude bereits 2022. Lange genug hatten, Planung, Umsetzung und Fertigstellung gedauert. Seither erstrahlt er in frischem Gold und Weiß. Einzig das Altarparament, der Behang, war ergraut, löchrig und verschlissen. „Das war nicht mehr stimmig“, erklärt Pfarrerin Annemarie Sommer. „Nur wenige erinnern sich überhaupt, dass mal etwas anderes dort hing“, weiß die Pfarrerin. Hinzukommt, dass der Behang am Pult in Grün gehalten war und nicht wirklich dazu passte. „Nun ist wirklich der allerletzte Schritt abgeschlossen“, freut sich Annemarie Sommer. Damit es ein schönes Ganzes ergibt, wurde Webermeisterin Martina Fenner-Fellmann beauftragt. Sie besuchte Bothenheilingen, ließ sich von Raum und Geschichte der Kirche inspirieren und erarbeitete verschiedene Entwürfe – eigens für Bothenheilingen. Die Wahl der Kirchengemeinde fiel schließlich auf ein schlichtes Motiv mit einem Kreis. „Der Kreis, als Symbol für die stetige Wiederkehr von Geburt, Leben und Tod sowie Werden, Wachsen und Vergehen in der Natur“, erläutert die Künstlerin. Diese ständige Wiederholung immer und überall vollziehe sich in jedem Einzelnen von uns und um uns herum in jedem Moment, ein Leben lang und darüber hinaus. Es folgte monatelange Handarbeit, das Färben von Fäden und viel Handwerkskunst am Webstuhl. Nun freut sich die Kirchengemeinde Bothenheilingen, dass ihr neues Ganzjahresparament den Altar und zusätzlich das Pult als Gesamtbild vervollständigen. Alle liturgischen Farben des Kirchenjahres - Violett, Weiß, Rot und Grün finden sich auf ihm. Es ist eine Anschaffung mindestens für die nächsten Jahrzehnte. „Dank der finanziellen Unterstützung durch den Kirchenkreis, die Sparkassenstiftung und Eigenmittel der Kirchengemeinde konnten die Kosten von 6.640 Euro gestemmt werden“, ist Pfarrerin Sommer dankbar.  Viele fleißige Hände haben noch letzte Verschönerungsmaßnahmen an Altartisch und Pult vorgenommen, sodass am Ostersonntag das Gesamtergebnis im Gottesdienst bestaunt werden konnte. Die Künstlerin stand zum Gespräch bereit und hat Fragen rund um den Herstellungsprozess dieses Einzelstückes beantwortet.  Martina Fenner-Fellmann war begeistert, wie gut sich die Paramente in die Kirche fügen.

Sommerzeit - Gemeindefestzeit

Divi Blasii - 23. Juni

Sonntag, 23.06., ab 14:00 Uhr, Divi Blasii/Haus der Kirche

GEMEINDEFEST

14 Uhr – Festgottesdienst Divi Blasii

15 Uhr – Kaffeekränzchen

16 Uhr – Konzert mit: „Par-ci, Par-la" – Erfurt

Musik von Bach bis Tango und Klezmer für Akkordeon, Klarinette, Trompete und Kontrabass

Eintritt frei!

Tipp für Herr der Ringe-Fans

Posaune & Orgel

Wann? Sonntag, 02.06., 15:00 Uhr

Wo? Kirche Divi Blasii in Mühlhausen, Untermarkt, 99974 Mühlhausen

Was? Posaune & Orgel

„Herr der Ringe“ im Konzert

Mit: Hubertus Schmidt (Erfurt) - Posaune - und Oliver Stechbart an der Orgel

Eintritt frei!

Neues Seelsorge-Team übernimmt Vakanzvertretung

Treffurt

Treffurt. Ab 15. März 2024 wird die Vakanzvertretung der Pfarrstelle Treffurt neu geregelt. Ernest Goldhahn hatte die Seelsorge im September 2023 übernommen. Superintendent Christian Beuchel bedankt sich herzlich bei ihm für diesen Dienst. Die ordinierte Gemeindepädagogin Sabine Münchow und Pfarrerin Silvia Frank übernehmen den Vertretungsdienst ab sofort. Pfarrerin Frank ist diesem Team zuständig für die Koordination der Beerdigungsmeldung.

Wie kann man mit den beiden in Kontakt kommen? Sabine Münchow ist auf der Pfarrstelle Wahlhausen tätig. Tel. (03 60 87) 97 56 25, E-Mail: wahlhausen(at)kirchenkreis-muehlhausen.de

Pfarrerin Silvia Frank ist Seelsorgerin im Pfarrbereich Großburschla. Ihre Kontaktdaten: Tel. (03 69 23) 8 82 85, E-Mail: grossburschla(at)kirchenkreis-muehlhausen.de

Im Gemeindebüro erreichen Sie wie gewohnt, Frau Sigrid Köth, Kirchplatz 5 / Tel. 036923/80359, E-Mail: Ev-Kirche-Treffurt(at)gmx.de

Neue Stimme für den Kirchenkreis Mühlhausen

Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit

Mühlhausen. „Guten Morgen, ich bin die Neue“, lächelt Regina Englert die Mitarbeiterinnen im Mühlhäuser Supturbüro an. Medienvertretern und den Mitgliedern der Mühlhäuser Kreissynode ist ihr Name bereits ein Begriff. Auch den Lesern der Mitteldeutschen Kirchenzeitung wird er geläufig sein. „Wir freuen uns sehr, dass wir Regina Englert als Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Mühlhausen gewinnen konnten“, kommentiert Superintendent Christian Beuchel.

Bislang ist Regina Englert ausschließlich die Pressesprecherin des Kirchenkreises Südharz. Dort hat sie die Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur crossmedialen Präsenz der Südharzer aufgebaut. Dieses Standbein wird bleiben. Die beiden Kirchenkreise teilen sich zukünftig ihre Stelle zu je 50%. Es gibt viel zu tun. Das zu bearbeitende Territorium ist groß. „Mit einem potentiellen Kirchenkreis Nordthüringen vor Augen ist das eine doppelt so spannende Herausforderung für mich“, blickt sie voraus. Organisation und das Erkennen von Synergieeffekten seien hier gefragt.

Für ihre Aufgaben im Kirchenkreis Mühlhausen wird sie Unterstützung durch einen geplanten Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit erhalten. Dort sollen die anstehenden Themen miteinander abgesprochen werden. Ein erster Schritt betrifft die Homepage, die dringend einer Erneuerung bedarf. Sie soll nicht nur übersichtlicher werden, sondern den Gemeinden auch mehr Service bieten und praktikabel sein.

Obenauf liegen auch 500 Jahre Bauernkrieg 2025. „Doch ich habe nicht nur dieses Großevent auf dem Schirm“, erklärt Englert ihren Blick auf die neue Dienststelle. Der Kirchenkreis habe viele aktive Gemeinden, hier geschehe sehr viel gute und kreative Arbeit, die möchte sie gern nach außen tragen.

Die diplomierte Medienpädagogin absolvierte ihr Studium in Köln und Bonn, arbeitete anschließend als Journalistin für englischsprachige Medien. Vor ihrem Wechsel ins Thüringische 1999 lebte sie mit ihrer Familie zwei Jahre in Rumänien, wo sie Kindern Deutsch-Unterricht erteilte. Nach dem Umzug war die heute 59-jährige Kölnerin freiberuflich tätig. Seit 2015 ist sie die Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Südharz und leitete zudem bis zur Aufnahme ihrer Arbeit im Kirchenkeis Mühlhausen ein Pfarrbüro. Seit 25 Jahren ist sie in der Nähe von Bleicherode Zuhause. Das spiegelt sich an vielen Stellen auch in ihrem ehrenamtlichen Engagement wider. „Ich habe den Vorteil, dass ich weiß, was Gemeindeleben bedeutet. Ich kenne den Blick von der Basis aus, als Mitglied des Südharzer Kreiskirchenrates aber auch den Blick auf das Ganze, wenn es beispielsweise um die Fusionsgespräche der Kirchenkreise geht“, verdeutlicht sie ihre Herangehensweise. Zuhören, schauen was ist, nachfragen, Menschen mit ins Boot holen – das präge ihren Arbeitsstil. Eine wichtige Basis, um sich auch in diesem neuen Kirchenkreis effizient einzuarbeiten

Zirkusfamilienwochenende im Evangelischen Kirchenkreis Mühlhausen

Bunte Tücher, rote Nasen, lustige Kostüme

unter folgendem Link können Sie den Artikel lesen: Zeitungsartikel

JuLeiCa Ausbildung 2023

Jugendleiter/innen-Ausbildung des Kirchenkreises Mühlhausen
für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Jugendarbeit

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer: Flyer

Fördermittelprogramme

Hinweise zur Leader-Förderung für die Sonnenkirche in Neunheilingen - 4. Bauabschnitt, können Sie hier entnehmen:

Leader-Förderung

Hinweise zur Leader-Förderung für die Sonnenkirche in Neunheilingen können Sie hier entnehmen:

Leader-Förderung

Hinweise zur Förderung der Dorferneuerung und Dorfentwicklung für das Pfarrhaus in Kirchheilingen können Sie hier entnehmen:

Förderung

Hinweise zur Förderung der Dorferneuerung und Dorfentwicklung für das Pfarrhaus in Sundhausen können Sie hier entnehmen:

Förderung

Kirchliche Waldgemeinschaft

Nähere Informationen zur Kirchlichen Waldgemeinschaft können Sie hier entnehmen: Infos

Aktuelles

Evangelischer Kirchenkreis Mühlhausen

Bei der Marienkirche 9
99974 Mühlhausen/Thüringen

Kontakt

Tel.: 03601 812901
Fax:  03601 837927
    
E-Mail: info@kirchenkreis-muehlhausen.de
Internet: www.kirchenkreis-muehlhausen.de

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